Nationalpark Sajama

Nationalpark Sajama

Der Nevado Sajama ist mit etwas über 6.500 m Höhe der höchste Berg Boliviens. Er ist ein Vulkan und ragt ziemlich alleinstehend aus der Hochebene mit ca. 4.200 m Höhe auf. Nahe des Berges befindet sich das gleichnamige Städtchen Sajama das Teil des ebenfalls gleichnamigen Nationalparks ist.

Hohe Lagunen und warme Bergbäche

Wir wollen hier etwas wandern, in warmen Quellen baden und eventuell mit dem Acotango unseren ersten Sechstausender besteigen. Der Weg nach Sajama ist ab dem Städtchen Salinas Grandes de Mendoza größtenteils asphaltiert und wir kommen gut voran. Etwas 20 km bevor es von der Teerstraße auf eine Sandpiste nach Sajama geht überholen wir ein radelndes Pärchen auf dem Weg zu einer kleinen Anhöhe. Wir beschließen oben anzuhalten und den beiden einen Kaffee anzubieten. Ich steige aus, halte sie an und sie sind von der Idee mit dem Kaffee schnell zu überzeugen.

Die beiden, Nora und Philipp, kommen aus Zürich und sind auch schon länger im Camper durch Europa gereist. Aber das war ihnen zu isoliert von der Außenwelt und zu einfach. So reisen sie jetzt also mit dem Rad. Respekt. Sie wollen in den Süden, also in Richtung Patagonien und wir geben ihnen noch einige Tipps zu schönen Wanderungen. Aber dann müssen sie weiter, sie haben heute noch ein paar km vor sich. Wir tauschen Kontakte und wollen uns in Sajama die nächsten Tage nochmal treffen.

Wir fahren die für uns kurze Strecke nach Sajama und fahren dort erstmal zum örtlichen Sportplatz wo wir übernachten. Am nächsten Tag erkundigen wir den Ort und treffen in einem der Hostels auf ein australisches Pärchen die gerade eben vom Sajamma, also dem Berg, heruntergeflogen sind. Die beiden haben ihre Gleitschirme inklusive der ohnehin schon schweren Gletscherausrüstung auf den Berg geschleppt, haben oben auf den morgendlichen Wind gewartet und konnten dann in einem schönen Flug nach Sajama zurückfliegen. Nachdem sie in der Nacht um eins aus dem Hochlager gestartet sind, sind sie jetzt todmüde, aber super glücklich, dass ihr Plan aufgegangen ist.

Wir wollen uns erstmal erkundigen, wie wir zum Acotango kommen. Der Berg ist mit 6055 m Höhe nicht so hoch wie der Sajama und vor allem sehr viel einfacher zu besteigen. Es ist eigentlich eine einfache Wanderung bis auf über 6.000 m Höhe. Am Ende benötigt man zwar Steigeisen um im Gipfelbereich aufzusteigen, es ist aber kein Gletscher und somit keine Gefahr von einem Spaltensturz. Außerdem kann man bis auf eine Höhe von ca. 5.300 m mit dem Auto fahren. Also mit einem geländetauglichen Auto, nicht mit Pedro.

Aber der ganze Ort scheint ziemlich ausgestorben. Wir werden zu einem Hostel geschickt wo wir nach einer Transportmöglichkeit zum Berg fragen. Führer wollen wir keinen. Schließlich finden wir heraus, dass ein Taxi zum Berg hier 900 Bolivianos kostet. Das sind immerhin gut 120 Euro. Wenn wir das machen wollen, sollten wir zumindest noch zwei Mitfahrer finden um die Kosten zu teilen. 120 Euro für eine Strecke von ca. 50 km hin und zurück sind uns sonst einfach zu viel. Da können wir auch mit Pedro fahren soweit wir kommen und den Rest dann eben laufen. Aber erstmal wollen wir mehr von der Gegend sehen und beschließen zu den Geysiren von Sajama hoch zu fahren

Auch hier sind die Geysire wieder mal keine Geysire die regelmäßig Wasser spucken, sondern eine Ansammlung von heißen Quellen die weiter oben in einem schönen Tal liegen. Daneben gibt es einen kalten Bergbach der durch die Mischung mit dem heißen Wasser eine angenehme Badetemperatur bekommt.

Von Sajama aus sind es nur ca 7 km, aber die Strecke hat es mal wieder in sich und zwischendrin denken wir fast, dass wir nicht hochkommen. Aber letztlich klappt es und wir genießen am Nachmittag wieder mal ein ausgiebiges heißes Bad in freier Natur.

Am nächsten Tag machen wir eine sehr schöne Wanderung zu drei auf ca. 5.000 m Höhe gelegenen Lagunen. Zu Beginn müssen wir noch über einen nahe gelegenen Bergrücken ohne Wege wandern und am Ende hat die Tour dann gute 18 km und wir sind ziemlich platt. Die Tour ist aber super schön und oben bei der Lagune treffen wir noch auf ein nettes Pärchen aus Tschechien die für ein paar Jahre in der tschechischen Botschaft in Santiago arbeiten und hier gerade Urlaub machen. Die beiden wollen auch auf den Acotango und verbringen hier eine Nacht zum Akklimatisieren.

Route Lagunas de Altura

Am Abend kommen wir ziemlich platt, aber zufrieden zurück und gehen gleich ins Bett. Am nächsten Tag wollen wir nochmal ausgiebig den warmen Bergbach nutze. Doch davor gibt es ein Frühstück direkt bei der Badestelle. Daneben ist eine sehr heiße Quelle die direkt in den Bach fließt. In dem kleinen Ausfluss präpariere ich eine Kochstelle und lege unsere zwei Frühstückseier hinein. Eier kochen mit Erdwärme, das wird die Klimakatastrophe bestimmt nicht aufhalten, ist aber eine lustige Erfahrung.

Später liegen wir dann faul im Bach als Nora und Philipp, die beiden Radler aus der Schweiz zu uns kommen. Wir unterhalten uns mit den beiden noch lange über unsere Reisen und trinken bei Pedro noch gemeinsam einen Kaffee bevor wir dann wieder zurück in den Ort fahren. Die zwei wollen eine Nacht hier oben bleiben.

Unser erster Sechstausender

Wir wollen gerne den Acotango besteigen. So eine einfache Möglichkeit auf einen Sechstausender zu laufen wird sich so schnell nicht mehr bieten und wir wollen wissen, wie es uns in dieser Höhe so ergeht und ob wir eventuell fit genug sind für etwas anspruchsvollere Hohe Berge.

Also laufen wir nochmal durch den Ort und fragen in den verschiedenen Hostels nach. In einem der Hostels treffen wir schließlich auf Thierry aus Frankreich, der morgen zum Acotango möchte. Wir können in seinem Taxi mitfahren und müssen dafür nur 450 Bolivianos zahlen. Das klingt gut und wir sagen zu. In der früh um fünf soll es hier losgehen. Dann sind wir bei Sonnenaufgang am Berg und können auch die Strecke besser sehen. Einige Touranbieter starten schon in der Nacht um eins, das kommt uns für diesen Berg aber viel zu früh vor.

Also packen wir unsere Rucksäcke, essen noch etwas und gehen dann früh ins Bett. Nach ca. eineinhalb Stunden Fahrt sind wir gegen sechs mit vielen anderen Bergesteigern am Ausgangspunkt und laufen gemütlich los. Es ist noch saukalt als wir starten, aber nach einer guten Stunde kommt die Sonne raus und es wird wärmer. Der Acotango ist im Großen und Ganzen ein einfacher Wanderberg, aber eben in sehr großer Höhe. Wir kommen aber gut voran und überholen die meisten der geführten Gruppen. Auf ca. 5.800 m Höhe ziehen wir, bei einem super Ausblick in Richtung Sajama, die Steigeisen an und laufen die restlichen Meter zum Gipfel über eine kompakte Eisfläche hoch. So fühlt es sich also auf 6.000 m Höhe an. Ich muss mehr atmen und etwas langsamer gehen als gewöhnt, fühle mich sonst aber sehr gut und komme auch schnell hoch. Am Gipfel angekommen schaue ich mich kurz um und laufe dann nochmal zu Delphine runter um die letzten Meter gemeinsam mit ihr zu gehen.

Als wir dann am Gipfel ankommen genießen wir erstmal den super Rundumblick und machen dann gemütlich Brotzeit. Wir sind erstmal nur zu dritt hier oben. Thierry, mit dem wir hergefahren sind, war kurz vor uns da. Später kommt noch eine österreichische Gruppe von Bergesteigern an. Nach einer ausführlichen Gipfelpause steigen wir schließlich gemeinsam mit Thierry wieder ab. Der Abstieg geht über das Eisfeld und viel losen Schutt sehr schnell. Delphine spürt aber leider immer mehr die Höhe und hat mit Kopfweh und Übelkeit zu kämpfen. Aber sie kommt trotzdem gut runter und gegen Mittag sind wir erschöpft, aber zufrieden wieder beim Auto.

Unsere Route auf den Acotango

Zum Hochlager des Sajama

Die beiden Mitarbeiter der tschechischen Botschaft in Santiago, die wir vor ein paar Tagen auf der Lagunenwanderung getroffen haben, waren auch mit uns auf dem Acotango. Nach einem Tag Pause möchten sie auch noch den ca. 6.300 m hohen Parinacota besteigen und fragen, ob wir mitmöchten. Ich finde die Idee durchaus interessant, aber Delphine hat keine Lust auf den Berg. Er ist auch sehr einfach zu besteigen und uns wurde erzählt, dass es ein reiner Schuttberg sein soll. Delphine hat aber einen reizvollen Alternativvorschlag. Sie will mit dem Zelt zum Basislager der Sajama aufsteigen und am Tag danach mit leichtem Gepäck zum Hochlager des Berges auf ca. 5.700 m rauf und eventuell noch ein Stück weiter hoch zum Gletscher.

Aber davor wollen wir noch zu einer kleinen, privaten Therme nördlich von Sajama. Um da hin zu kommen, muss man die Besitzerin vorher anrufen, damit sie einem die Zufahrt bei ihrem Haus öffnet. Nachdem wir sie nicht erreichen fahren wir auf gut Glück einfach mal hin. Leider ist auch vor Ort niemand. Kurz bevor wir wieder zurück wollen meldet sie sich aber. Sie erklärt uns, wo wir den Schlüssel für die Zufahrt finden und erlaubt uns auch auf dem Parkplatz bei der Therme zu übernachten. Wir fahren die letzten Kilometer zur Therme und machen uns gleich badefertig. Solange die Sonne scheint ist es noch angenehm warm außerhalb des Wassers. Nach Sonnenuntergang wird es draußen ganz schön kalt, aber das Wasser ist mit etwa 40°C sehr schön warm.

Wir genießen den Ausblick auf den Sajama im Sonnenuntergang und schließlich unter dem klaren Sternenhimmel und bleiben ein paar Stunden im warmen Wasser.

Am nächsten Morgen packen wir gemütlich unsere Sachen und fahren gegen Mittag in Richtung Basislager rauf. Die Straße ist für Pedro fahrbar, aber nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Delphine muss viel Schwung holen um einige steile und steinige Stellen zu überwinden. Ich bin draußen und versuche ihr per Funk noch zu sagen was kommt. Kurz nachdem sie an mir vorbei ist höre ich ein lautes Pffffffffff. Mist, da kommt irgendwo viel Luft raus. Im ersten Moment befürchte ich, dass eine der Luftfedern hinten kaputt ist, aber es ist der linke Hinterreifen der einen sehr gemeinen scharfkantigen Stein gestreift hat. Er ist innerhalb von ein paar Sekunden komplett platt.

Auf dem abschüssigen Feldweg tauschen wir ihn gegen den Ersatzreifen und fahren dann das letzte Stück hoch. Der kaputte Reifen hat ein fingerdickes Loch in der Seite. Ob man den noch reparieren kann ist zu bezweifeln.

Am Ende der Straße angekommen mache ich zuerst mal einen Teig und backe ein Brot für unterwegs. Dazu werden noch zwei Eier gekocht und nebenbei packen wir unsere Sachen. Während wir packen kommt erst ein Mann mit zwei Maultieren und schließlich ein Auto mit einem Guide und seinem Kunden. Wir brauchen noch eine ganze Weile und starten dann auch in Richtung Basislager. Heute ist es nur ein kurzes Stück mit ca. 5 km und ein paar hundert Höhenmetern. Oben angekommen treffen wir den Guide mit seinem französischen Kunden wieder, sonst ist keiner im Lager. Bis wir das Zelt aufgebaut haben ist die Sonne schon untergegangen und es wird kalt. Immerhin sind wir hier auf 4.800 m. Wir schlüpfen ins Zelt und kochen in der Apside. Es ist die erste Nacht im Zelt seit ungefähr vier Monaten und wir sind glücklich mal wieder im Zelt zu sein. Es ist klein und niedrig, aber es ist mal wieder eine Nacht draußen.

Am nächsten Morgen lassen wir uns Zeit. Die beiden anderen packen ihre Sachen und übergeben sie an zwei junge Träger die das Gepäck für sie hochtragen. Wir laufen erst eine Weile nach ihnen los. Der Aufstieg heute hat ca. 1.000 Höhenmeter von denen die ersten recht einfach und schnell zu überwinden sind. Der zweite Teil ist sehr steil und besteht aus vielen losen Steinen die ständig zurück rutschen. Es ist mühselig, aber nach einer Weile sind wir im Hochlager auf 5.700 m angekommen.

Hier steht schon ein Zelt. Marco aus Deutschland und seine britische Freundin haben die letzte Nacht schon hier verbracht und wollen morgen versuchen auf den Gipfel zu steigen. Die beiden kommen gerade aus Peru und wollen in den Süden. Wir tauschen einige Erfahrungen aus und dann gehen Delphine und ich nochmal gut 100 Meter weiter rauf um noch ein bisschen mehr zu sehen. Wir überlegen, ob der Gipfel vielleicht auch was für uns wäre, aber dazu müssten wir wieder zu Pedro absteigen, alles packen und dann wieder rauf. Und einige der Bergführer haben uns erzählt, dass die Zeit für den Sajama dieses Jahr eigentlich rum ist. Die Spalten sind groß, die Eisbrücken weich und schmal und das Büßereis – eine Art nach oben stehende Eiszapfen die mühselig zu überwinden sind – ragt an einigen Stellen zwei Meter aus dem Gletscher auf. So genießen wir die Aussicht von hier oben eine Weile und steigen dann wieder ab.

Nachdem wir recht viel Zeit oben verbracht haben, müssen wir uns beeilen, wenn wir nicht noch eine Nacht im Basislager verbringen wollen. Was uns zusätzlich motiviert ist, dass wir nochmal einen Abend in dem schönen heißen Pool verbringen wollen. Nach so einer Tour ist das bestimmt noch schöner.

Also laufen wir recht zügig zurück zu unserem Zelt um es schnell abzubauen. Dabei werden wir ziemlich behindert von einem recht starken Wind der den extrem feinen Sand der hier überall liegt in die Rucksäcke, in unser Zelt und unter unsere Kleidung trägt. Doch schließlich ist das Zelt irgendwann abgebaut und alles verstaut und wir laufen zügig zurück zu Pedro, schmeißen unsere Rucksäcke rein und fahren wieder runter. Diesmal erreichen wir die Besitzerin gleich und können tatsächlich eine halbe Stunde später schon wieder im warmen Wasser entspannen. Wieder eine schöne Tour mit einem sehr schönen Abschluss.

Unsere Route zum Hochlager des Sajama

Über Tomarapi und Thola Pata weiter nach La Paz

Am nächsten Morgen schlafen wir erstmal schön aus, reinigen dann unsere ganze Campingausrüstung die voller Staub aus dem Basislager des Sajama ist und packen dann alles wieder ein. Dazwischen werden wir ständig von den vielen Lamas und Alpacas um uns herum abgelenkt. Die Tiere sind zwar etwas scheu, aber kommen trotzdem immer wieder recht nahe zu uns und wir müssen ständig unsere Arbeit unterbrechen um Bilder von ihnen zu machen. So wird es dann später Nachmittag bis wir endlich in Richtung Tomarapi losfahren. Wir wollen nördlich um den Sajama zurück zur Hauptstraße fahren und in Tomarapi noch einen schöne alte Kirche anschauen.

Kurz vor Sonnenaufgang sind wir dann in Tomarapi. Der Ort besteht nur aus ein paar schönen alten Häusern, die alle im traditionellen Stil der Gegend in Stein mit einer Art Strohdach gebaut sind. Daneben steht die sehr schöne, alte Steinkirche. Wir machen noch eine paar Bilder und dann gibt’s Abendessen.

Am nächsten Morgen wollen wir die Kirche auch gerne von innen besichtigen. Uns wurde gesagt, dass wir im Hostel vor Ort den Schlüssel bekommen können. Davor beobachten wir noch drei Lamas, scheinbar eine kleine Familie, die im Eingang der Kirche stehen, als wenn sie gerade erst vom Gottesdienst kommen. Als wir uns draußen umschauen sehen wir einen freundlich schauenden Mann den wir gleich mal nach dem Schlüssel fragen. Es stellt sich heraus, dass der Mann – Antonio – ein Fremdenführer aus dem Dorf ist, der erst heute Abend die nächsten Touristen erwartet. Er will uns gerne die kleine Kirche zeigen und holt gleich den Schlüssel im Hostel. Die Kirche ist sehr schlicht, aber auch sehr schön gebaut und in den letzten Jahren sehr originalgetreu restauriert worden. Antonio erzählt uns einiges über das Dorf und das Leben hier und zeigt uns auch noch das kleine Museum im Gemeinschaftshaus.

In Tomarapi und der näheren Umgebung leben ca. 70 Erwachsene und 30 Kinder die in ihrer Aymara Community zusammenleben und ihr Leben gemeinschaftlich organisieren. Sie versuchen hier eher eine nachhaltige Art des Tourismus zu betreiben. Hauptsächlich leben sie aber hier von der Zucht von Lamas und Alpacas. Und aus der Wolle werden teilweise auch direkt vor Ort Pullover, Ponchos, Handschuhe und Socken gemacht. Wir schauen uns ein paar der Wollsachen in dem Hostel an, in er die Community ihre Produkte verkauft. Am Ende gehen wir jeder mit einem neuen Pullover und einem neuen Paar Socken wieder raus.

Antonio will nochmal nach Hause und fragt ihn, ob wir ihn die ca. drei Kilometer dahin noch begleiten wollen. Wir stimmen zu und auf dem Weg zum Haus seiner Familie erzählt er noch viel über das Leben in der Gemeinschaft hier und über die Ideen wie sie hier einen sanften Tourismus etablieren wollen. Wir hoffen, dass der Ort Tomarapi in Zukunft mehr Aufmerksamkeit erhält als bisher. Es ist eine sehr schöne Möglichkeit ein Dorf kennen zu lernen wie es hier traditionell üblich war. Sajama ist sehr touristisch und versucht modern zu sein, was aber viel von dem eigentlichen Charme des Ortes zerstört. In Tomarapi läuft das Leben dagegen noch sehr traditionell und gemächlich ab.

Wir verlassen schließlich Tomarapi und wollen heute noch nach Thola Pata, wo es noch eine weitere schöne Kirche zu besichtigen geben soll. Auf dem Weg dahin besichtigen wir noch eine kleine Kirche bevor es dann wieder auf die Asphaltstraße in Richtung La Paz gibt.

Wir übernachten in Thola Pata – einem unerwartet großer Ort mit viel Militär – vor der Kirche und besichtigen diese am nächsten Morgen. Dann geht’s weiter nach La Paz, wo wir Markus und Veronique mit ihrem grünen Bulli wieder treffen werden. Die beide sind seit heute in der Stadt.

Schreibe einen Kommentar